Nach der etwas oberflchlichen Erklrung der IMG-""Graphikeinbindung im vorigen Abschnitt hier eine etwas genauere Diskussion. Aber zunchst noch eine kritische Vorbemerkung:
IMG-Einbindung ist groer Mist.
Da so etwas nur auf Ataris funktioniert,
ist notfalls zu verschmerzen —
Nicht alle haben ja (etwa in der Uni) Zugriff auf eine UNIX-""Workstation
nebst schnellem Laserdrucker,
um die daheim formatierten Dokumente zu drucken.
Tatsache ist allerdings, da die Auf"|lsung bezahlbarer Drucker
fr eine saubere Halbtondarstellung effektiv nicht ausreicht,
insbesondere wenn man an dem Bild noch herumzerren und -stauchen mu,
um es ins richtige Format zu bringen:
Unschne Schmiereffekte oder Verzerrungen sind meist die Folge.
Ferner kommen die dekorativen Graustufen-""Fllmuster,
die auf dem Bildschirm so nett aussehen,
auf den meisten Druckern solide schwarz heraus
(zumindest wenn diese Drucker das Bild mit Nadeln aufs Papier pieksen,
soll's ja geben).
Halbtongraphiken sind also meist Keine Gute Idee.
Und fr Strichzeichnungen sollte man,
wenn irgend mglich,
auf einen der \special
-Stze oder gar auf LATEX-""pictures
zurckgreifen,
die wenigstens vektororientiert und daher auf"|lsungsunabhngig sind.
Es gibt heute schon viele Programme,
fr den Atari etwa TEXdraw oder ZP"-CAD,
die das interaktive "`Malen"' von solchen Graphiken
auch ohne Vorzeichnen auf Millimeterpapier untersttzen.
Wer nun partout die IMG-Einbindung verwenden mchte,
hat bei die Auswahl zwischen dem Lindner-Stil und dem Strunk-Stil
bei den \special
-Befehlen:
L:Beide Befehle bewirken im wesentlichen dasselbe: Die Datei Dateiname> wird gelesen und auf der entsprechenden Seite dargestellt, wobei die linke untere Ecke der Graphik an der gerade aktuellen Position auf der Seite zu stehen kommt. (Der reelle Faktor f bei Christoph Strunk dient zur Skalierung der Graphik.) Die Position auf der Seite wird durch die Graphikeinbindung nicht verndert, so da die Graphik aus der Sicht von TEX keinen Platz einnimmt. Dieses Problem lsen sowohl Stefan und Lutz als auch Christoph ziemlich auf dieselbe Weise; namentlich mu die TEX-""Datei wissen, wie gro die Graphik sein wird, und entsprechend Platz reservieren. Die Anleitungen zu den jeweiligen TEX-""Systemen enthalten hierzu und darber, wie man diese Gren herausfinden oder gar ndern kann, ausfhrliche Informationen, fr die hier leider kein Platz ist. Oft gibt es auch vorgefertigte Makros und Hilfsprogramme, die die Hauptarbeit des Einbindens bernehmen.\special{graphic img
Dateiname>}
S:\special{CS!g
fDateiname>
}
Ein Problem beim Einbinden von IMG-Dateien sind die Pfadnamen.
Insbesondere die TEX-""Implementierung von Christoph Strunk
legt die Verwendung absoluter Pfadnamen fr die IMG-Dateien nahe.
Dies ist aber nicht empfehlenswert,
denn dadurch werden die -Dateien systemabhngig
— sie enthalten ja den Namen des IMG-""Verzeichnisses
auf dem System, wo der TEX-Lauf stattgefunden hat.
Solche -Dateien kann man nicht mehr ohne weiteres weitergeben,
nicht mal, wenn man auf dem Atari bleibt und alle IMG-Dateien dazutut.
Viel besser ist es, bei der Graphikeinbindung
nur den eigentlichen Namen der IMG-""Datei ohne den Pfadanteil anzugeben
und den Treiber den Suchpfad beisteuern zu lassen.
Sowohl die Treiber von Christoph Strunk als auch die von Stefan Lindner
untersttzen eine Option,
mit der man ein Verzeichnis fr die IMG-""Dateien festlegen kann.
Auch erlaubt im Dialog "`Pfade"', einen "`IMG-Pfad"' einzugeben.
Dies kann sogar eine durch Kommata getrennte Folge
mehrerer Verzeichnisnamen sein,
die dann von links nach rechts durchsucht wird.